Policy as Code Engine für das präventive Compliance-Management
Compliance-Manager können das Kontrollziel mit Policy as Code Engine (PaCE) zuordnen. PaCE ruft GRC auf und übergibt die Dokumentreferenz und die Richtlinie PaCE, für die Ausnahmen bestimmt werden müssen. Kontrollbesitzer können die Protokolle PaCE anzeigen, um die Compliance- oder Nicht-Compliance-Instanzen zu verstehen.
Angesichts der steigenden Anzahl von Vorschriften, die Unternehmen einhalten müssen, und der ebenso steigenden Technologierisiken sind Unternehmen verpflichtet, präventive Kontrollen in die digitalen Workflows zu integrieren. Wenn beispielsweise während eines DevOps-Prozesses eine neue Softwareanwendung entwickelt wird, müssen mehrere IT-Richtlinien und -Kontrollen implementiert und validiert werden, um das Technologierisiko zu reduzieren.
Mit Policy als Code-Engine können Sie Ihre eigene benutzerdefinierte Codelogik schreiben, um eine Richtlinie zu validieren und in eine bereitstellbare Instanz zu integrieren. Die Richtlinie PaCE validiert den Code, noch bevor er in einer bereitstellbaren Instanz festgeschrieben wird, und prüft auf seine Compliance. Bei Nichteinhaltung wird die Bereitstellung angehalten. Zur Integration in GRC wird PaCE als Richtlinie einem Kontrollziel mithilfe der Funktion „Compliance-Datenquellenregistrierung“ hinzugefügt.
Präventives Compliance-Management durch Integration mit PaCE verhindert, dass Compliance-Teams, Betriebsteams und DevOps-Ingenieure nicht konforme Aktivitäten ausführen. Auf der anderen Seite hilft ihnen diese Integration, Ausnahmen im Voraus auszulösen.
- Compliance ist in die Mitarbeiter-Workflows eingebettet, um die Gesamt-Experience der Mitarbeiter zu verbessern.
- Kunden können ihre Kontrollen kodifizieren, und basierend auf dem Ausführungsstatus können Mitarbeiter informiert werden, wenn ihre Aktion im Workflow zu einer Nichteinhaltung führen würde.
- Im Falle einer Nichteinhaltung können die Mitarbeiter basierend auf einer Geschäftsanforderung eine Ausnahme anfordern und mit dem digitalen Workflow fortfahren.
- Reduzierte Abhängigkeit von Mitarbeiterschulungen: Da die Steuerungen in die Workflows eingebettet sind, wird die Anzahl der Schulungen, die Mitarbeiter durchlaufen müssen, erheblich reduziert.
- Automatisierte Prüfungen und Compliance-Überwachung: Automatisierte Prüfungen stellen sicher, dass die Kontrollen nicht verletzt werden, wodurch die Aufgabe manueller Prüfungen verringert wird.
- Automatisierte Audit-Protokolle: Audit- und Compliance-Teams können auf die automatisierten Audit-Protokolle zugreifen, wodurch die Aufgabe manueller Audits und der Nachweissammlung reduziert wird.
- Geringere Risiken und weniger Verstöße: Die kontinuierliche Überwachung von Kontrollen minimiert die Wahrscheinlichkeit von Verstößen.
- Transparenz: Bietet Stakeholdern wie Geschäfts-, Risiko- und Compliance-Teams Echtzeittransparenz der Compliance.
- Geschwindigkeit: Erhöht die Geschwindigkeit von Workflows, da Mitarbeiter bei Geschäftsbedürfnis Ausnahmen anfordern können, ohne den Abschluss des Workflows zu behindern.