Übersicht über die Modulzugriffsrichtlinie
Modulzugriffsrichtlinien sind die Zugriffskontrollen, die Sie auf Ihre kryptografischen Module anwenden, um Steuerungen auf Instanzebene zu definieren.
Modulzugriffsrichtlinien
Modulzugriffsrichtlinien erweitern die rollenbasierten Bezeichnungen, die mit den Verschlüsselungsmodulen bereitgestellt wurden. Modulzugriffsrichtlinien können auf Folgendem basieren:
- Standard (Umfang)
- Rolle
- Systemanwender
- Skript
- Ressourcenaustausch Hinweis:Details siehe Key Management Framework Ressourcenaustausch.
In einem kryptografischen Modul müssen Sie die richtigen Modulzugriffsrichtlinien konfigurieren, um den Zugriff auf verschlüsselte Daten zuzuweisen. Ohne eine Modulzugriffsrichtlinie, die einem kryptografischen Modul zugeordnet ist, sind verschlüsselte Daten für Benutzer nicht sichtbar, und zugehörige Felder und Spalten in Listen werden leer angezeigt.
In dieser Abbildung wird der Inhalt für alle Benutzer ausgeblendet, die auf die Incident-Tabelle zugreifen, wenn im verschlüsselten Feld „Kurzbeschreibung“ keine Modulzugriffsrichtlinie vorhanden ist. Wenn eine Modulzugriffsrichtlinie vorhanden ist, können Benutzer mit der zulässigen Rolle die verschlüsselten Daten anzeigen.
Informationen zum Setup finden Sie unter Erstellen Sie eine Modulzugriffsrichtlinie.
Autogen-Richtlinien
Autogen-Richtlinien werden automatisch vom System basierend auf der Standardmodulzugriffsrichtlinie generiert, die für das angegebene kryptografische Modul definiert ist. Dies sind Richtlinien auf globaler Ebene, die generiert und angewendet werden, wenn keine Richtlinien auf granularer Ebene definiert sind, wenn das System oder Skript versucht, auf das angegebene kryptografische Modul zuzugreifen.
Autogen-Richtlinienregeln werden nicht für geplante Aufgabentypen oder Feldverschlüsselungsmodule (Module, bei denen das übergeordnete Modul „Verschlüsselung auf Spaltenebene“ ist) angewendet.