Agent Client Collector Framework – Anwendungsfall

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  • Aktualisiert 30. Januar 2025
  • 2 Minuten Lesedauer
  • Der Anwendungsfall Agent Client Collector Framework zeigt, wie eine Finanzorganisation Agent Client Collector Framework zur Unterstützung der Discovery von IT-Assets verwenden kann.

    Übersicht über Anwendungsfälle

    Ein führendes Finanzunternehmen benötigt eine robuste IT-Erkennungslösung, um die Compliance zu wahren, kritische Systeme zu sichern und eine steigende Zahl von Remote-Mitarbeitern zu verwalten. Anfangs vertraute das Unternehmen zwar auf agentenlose Discovery-Methoden, bei denen MID Servers Systeme abfragt und die CMDB füllt, doch war mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Diese Einschränkungen wirkten sich auf die Fähigkeit aus, sichere Umgebungen und Remote-Endpunkte effektiv zu überwachen, was zu potenziellen Sicherheits- und Compliance-Risiken führte.

    Herausforderungen

    • Eingeschränkter Serverzugriff: Die Sicherheitsrichtlinien der Finanzorganisation haben MID Servers daran gehindert, Verbindungen zu zentralen Bankservern und vertraulichen Finanzdatenbanken zu initiieren. Dadurch wurde die agentlose Discovery für diese Assets mit hoher Sicherheit unzureichend.
    • Transparenz von Remote-Mitarbeitern: Aufgrund der steigenden Anzahl von Remote-Mitarbeitern des Unternehmens werden viele Laptops und Mobilgeräte von Mitarbeitern außerhalb des Unternehmensnetzwerks betrieben. Die agentenlose Discovery konnte keine Daten von diesen Endpunkten erfassen, was zu toten Winkeln bei der Asset-Nachverfolgung und Compliance-Überwachung führte.
    • Regulatorische Compliance: Finanzinstitute sind strengen Vorschriften (z. B. PCI, DSS und SOX) ausgesetzt, die detaillierte und überprüfbare Asset-Daten erfordern. Die agentenlose Discovery hatte Probleme, diese Anforderungen zu erfüllen, insbesondere was die eingehende Überwachung und Richtliniendurchsetzung angeht.

    Lösungen

    Um diese Herausforderungen zu meistern, implementierte die Finanzorganisation einen Agent-basierten Discovery-Ansatz.
    • Agent-Bereitstellung auf kritischen Servern: Auf Core-Banking-Servern und vertraulichen Finanzdatenbanken wurden Agents installiert. Dies ermöglichte eine kontinuierliche und sichere Überwachung, ohne die Zugriffsbeschränkungen zu verletzen.
    • Remote-Endpunktverwaltung: Agents, die auf Remote-Laptops von Mitarbeitern bereitgestellt werden, ermöglichen standortunabhängig eine Datenerfassung und -überwachung in Echtzeit. Dadurch wurde sichergestellt, dass alle Geräte, auch solche außerhalb des Unternehmensnetzwerks, in die Asset-Discovery einbezogen wurden.
    • Erweiterte Datenerfassung: Die Service Desk-Mitarbeiter erfassten detaillierte Systeminformationen und setzten Sicherheitsrichtlinien direkt für jedes Asset durch. So stellten sie die Compliance mit gesetzlichen Standards sicher und verbesserten die Audit-Bereitschaft.

    Ergebnisse

    • Umfassende Transparenz von Assets: Die Organisation erreichte vollständige Transparenz in ihrer IT-Umgebung, einschließlich sicherer Rechenzentren und Remote-Endpunkte. Dadurch wurden tote Winkel reduziert und die Entscheidungsfindung für IT-Betriebs- und Sicherheitsteams verbessert.
    • Verbesserte Compliance und Audit-Bereitschaft: Die Agent-basierte Discovery lieferte granulare, überprüfbare Daten, die die strengen gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Dadurch wurde das Compliance-Reporting optimiert und das Risiko von gesetzlichen Strafen reduziert.
    • Verbesserte Sicherheitslage: Durch die Durchsetzung von Richtlinien auf Endpunktebene hat das Unternehmen seine Cybersicherheitsmaßnahmen gestärkt und vertrauliche Finanzdaten vor potenziellen Bedrohungen geschützt.

    Dieser Ansatz ermöglichte es dem Finanzinstitut, die Kontrolle über ihre IT-Umgebung zu behalten, ihre Remote-Mitarbeiter effektiv zu unterstützen und die Einhaltung von Branchenvorschriften sicherzustellen – kritische Faktoren für den Schutz sensibler Finanzvorgänge und die Wahrung des Vertrauens der Kunden.